13.2 Die unsichtbaren Anfänge der frühkindlichen Entwicklung mit Johanna Lauff (INPP)

Shownotes

🎙️ In dieser zweiten Folge tauchen wir noch tiefer in den Geburtsprozess ein – in das große Finale einer intensiven Zeit, das zugleich der Beginn eines neuen Kapitels ist.
Wir sprechen darüber, wie die Geburt selbst die neuromotorische Entwicklung prägen kann und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
🌿 Dabei werfen wir einen achtsamen Blick auf unterschiedliche Geburtsverläufe: spontane Geburten, eingeleitete Geburten, Kaiserschnitte und auch die Dauer der Geburt. Jede Geburt ist einzigartig – und dennoch können bestimmte Umstände Einfluss auf das kindliche Nervensystem haben. Wir sprechen darüber, wie Interventionen wie eine PDA oder eine Einleitung den natürlichen Ablauf verändern können, ohne zu bewerten, sondern mit dem Wunsch, besser zu verstehen.
👶🏼 Außerdem widmen wir uns besonderen Startbedingungen: Frühgeborene und übertragene Babys bringen jeweils eigene Herausforderungen und Anpassungsprozesse mit sich. Welche Auswirkungen kann das auf die neuromotorische Reifung haben? Und woran lassen sich mögliche Unreifezeichen im frühen Kindesalter erkennen?
🧠 Auch mögliche körperliche Einflüsse rund um die Geburt nehmen wir in den Blick – zum Beispiel geburtsinduzierte Spannungen oder Fehlstellungen im Bereich des Atlas. Wie können solche Faktoren das Bewegungs- und Entwicklungsmuster eines Kindes beeinflussen?
🤍 Ein zentrales Thema bleibt die Bindung: die Beziehung zwischen Mutter und Baby – vor, während und nach der Geburt. Gerade bei intensiven oder medizinisch geprägten Geburtserfahrungen kann diese Verbindung besondere Aufmerksamkeit brauchen. Wir sprechen darüber, wie Bindung gestärkt werden kann und warum sie eine so wichtige Grundlage für Entwicklung und Regulation ist.
✨ Zum Abschluss berühren wir die Idee der Geburtsimagination: die Möglichkeit, Geburtserfahrungen – auch im Nachhinein – auf emotionaler Ebene zu verarbeiten und neu zu integrieren.
Diese Folge lädt dazu ein, Geburt als einen vielschichtigen Prozess zu betrachten – körperlich, emotional und neurologisch. Sie möchte informieren, ohne zu verunsichern, und Raum schaffen für Verständnis, Mitgefühl und neue Perspektiven. 🫶🏼
🎧 Wir freuen uns, wenn ihr auch in diesen zweiten Teil hineinhört und für euch mitnehmt, was sich stimmig anfühlt.

Liebste Grüße vom Hirnstammtisch
Eure Antonia und Christin

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